
Woidke sieht Chance für Frieden in Nahost - Schutz für Juden
n-tv
Zum zweiten Jahrestag des Massakers der islamistischen Hamas in Israel zeigt sich Brandenburgs Regierungschef Woidke besorgt über wachsenden Antisemitismus. Er geht auch auf Trumps Gaza-Plan ein.
Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht angesichts des Gaza-Plans von US-Präsident Donald Trump Chancen für einen Frieden im Nahen Osten. "Ich hoffe, dass es nun endlich zu Frieden kommt, auch für die Menschen in Gaza", sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur. "Der aktuelle Vorschlag, der auch die Entwaffnung der Hamas beinhaltet, bietet eine Chance dafür."
Anlässlich des zweiten Jahrestags des Massakers der Terrororganisation Hamas in Israel sagte Woidke den Jüdinnen und Juden in Brandenburg den größtmöglichen Schutz zu. "Der Schutz von Jüdinnen und Juden in Brandenburg hat für die Landesregierung höchste Priorität", sagte Woidke.
Der Regierungschef verwies auf die Opfer und die Geiseln. "Das Datum des Überfalls wird für Generationen als ein Tag der Trauer und des Gedenkens in Erinnerung bleiben", sagte Woidke. "Noch immer befinden sich Geiseln in den Händen der Terroristen der Hamas. In Israel, aber auch an vielen Orten in unserem Land wird der Opfer und des ungewissen Schicksals der Geiseln gedacht."
