
Wo kein Polizist mehr einen Fuß hineinsetzt
Die Welt
Seit der Pandemie ist die südfranzösische Metropole Marseille angesagt wie nie. Doch sie ist auch die Hauptstadt des Drogenhandels, seit Jahresbeginn wurden 15 Menschen getötet. Nun ist Präsident Emmanuel Macron zu Besuch – mit viel Geld und großen Versprechen im Gepäck.
Rayanne stand Schmiere für die Drogendealer, als zwei Männer auf einem Motorrad vorfuhren und ihn mit einem Sturmgewehr erschossen. Die Szene spielte sich nicht in den berüchtigten Armenvierteln im Norden von Marseille ab, sondern mitten in der Stadt, in der Siedlung Les Marronniers, wo sich der Dreck vor den Hauseingängen der Sozialbauten türmt. Es war Mitte August und der zwölfte Mord in diesem Jahr auf offener Straße. Auffällig war deshalb nur das Alter des Opfers. Rayanne war gerade mal 14 Jahre alt.
Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.

„Welchen Beweis brauchen Sie noch?“ – Netanjahu fordert weitere Länder auf, sich Krieg anzuschließen
Bei iranischen Raketenangriffen auf eine Atomforschungsanlage in Südisrael versagt das Flugabwehrsystem, über 100 Menschen werden verletzt. Netanjahu fordert angesichts Teherans Angriffs auf einen Militärstützpunkt von anderen Nationen, sich dem Kampf anzuschließen. Mehr im Liveticker.











