"Wir wollen es nicht bei Solidarität und Appellen belassen"
Süddeutsche Zeitung
In einem ersten Schritt könnten 260 Menschen, die vor den Taliban fliehen müssen, in München unterkommen, erklärt Bürgermeisterin Dietl (SPD) und erntet dafür Zuspruch von CSU und Grünen - Hilfsorganisationen mahnen zur Eile.
Die Stadt München kann und wird bei Bedarf sofort Flüchtlinge aus Afghanistan aufnehmen. Das erklärte Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD), die in der Urlaubszeit gerade die Geschäfte im Rathaus führt. Sie werde noch am Dienstag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) offiziell das Angebot unterbreiten, 260 Menschen eine Bleibe zu geben, erklärte sie schriftlich. "Bei Bedarf darüber hinaus sind wir immer gesprächsbereit" fügte sie an. "Wir wollen es nicht bei Solidarität und Appellen belassen." Es gehe im Moment nicht um Schuldzuweisungen oder Versäumnisse, es brauche schnelle und humanitäre Maßnahmen. Die Bundesregierung müsse "alles in ihrer Macht Stehende" tun, die Menschen nicht im Stich zu lassen.More Related News

An diesem Sonntag entscheiden die Wählerinnen und Wähler, wer in den nächsten sechs Jahren als Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt lenkt: Amtsinhaber Dieter Reiter oder Herausforderer Dominik Krause. Es könnte die spannendste Stichwahl werden, die München je erlebt hat. Alle Entwicklungen im Live-Blog.












