
Wiesn-Endspurt trotzt Bombendrohung und Wetterumschwung
n-tv
Das Oktoberfest lockt am langen – und letzten – Wochenende zahlreiche Besucher an. Der Wiesn-Chef zeigt sich zufrieden. Was sagt der Deutsche Wetterdienst für den Abschluss vorher?
München (dpa/lby) - Nach der Bombendrohung lassen sich Besucherinnen und Besucher der Wiesn zum Beginn des langen Abschluss-Wochenendes nicht abschrecken: Am Tag der Deutschen Einheit strömten sie in großer Zahl auf die Theresienwiese in München. Bereits am Nachmittag waren die Festzelte und Biergärten geschlossen, wie die Pressestelle des Oktoberfests auf Instagram mitteilte. Der Zugang sei weiterhin für Gäste mit Reservierung möglich.
Der Verkehr auf der Hackerbrücke wurde zeitweise für Kraftfahrzeuge gesperrt, der Besucherandrang war nach Angaben der Bundespolizei groß. Wegen des starken Andrangs wurden am späten Nachmittag außerdem die Haupteingänge an der U-Bahn-Station Theresienwiese geschlossen, wie die Feuerwehr München auf X mitteilte. Die Einsatzkräfte baten die Wiesn-Gäste, die Eingänge am Esperantoplatz und an der Bavaria zu nutzen.
"Ich freue mich sehr, dass die Menschen nach Aufhebung der Sperrung sofort wieder auf die Wiesn gekommen sind", sagte Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD). "Super Wiesnstimmung und tolle Feierlaune wie eh und je, da ist Gott sei Dank nichts zurückgeblieben." Scharpf bedankte sich bei den Besucherinnen und Besuchern für das Verständnis für die Sperrung des Oktoberfests am Mittwoch. "Viele sagen, wir kommen gerne wieder, weil wir uns sicher fühlen."
