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Wie mit dem Öl der Wilde Westen in die Heide kam

Wie mit dem Öl der Wilde Westen in die Heide kam

DW
Friday, April 22, 2022 07:24:38 AM UTC

Deutschland versucht, unabhängig von russischem Öl und Gas zu werden. Welche Rolle können unsere eigenen Ressourcen dabei spielen? Spurensuche in einem Dorf, in dem zufällig die deutsche Erdölindustrie geboren wurde.

An vielen Stellen ist Gras über die Vergangenheit gewachsen, wortwörtlich. Museumsleiter Stephan Lütgert schabt mit dem Schuh einen Flecken Grün zur Seite und ein metallenes Rohr kommt zum Vorschein, ein paar Schritte weiter überwuchert das Gras einen Haufen Ölsand, der zu einer schwarz-teerigen Asphaltdecke zusammengeschmolzen ist. "Unser Museum steht mitten auf den Resten eines Ölfelds", sagt Lütgert stolz.

Wer das Deutsche Erdölmuseum besucht, findet zwischen Pferdekopfpumpen und verlassenen Bohrtürmen allerdings nicht nur die Spuren eines Ölfelds - sondern entdeckt bei genauem Hinsehen, dass er sich am Geburtsort der deutschen Erdölindustrie befindet. Ausgerechnet hier, im ansonsten recht unscheinbaren Dorf Wietze im Süden der Lüneburger Heide, erzählt Museumsleiter Lütgert, fand 1858/59 die weltweit erste Erdölbohrung statt - sogar noch bevor in den USA nach Öl gegraben wurde. Später bescherte das schwarze Gold dem kleinen Heidedorf eine mittelschwere Ölmanie. 

Heute importiert Deutschland etwa 70 Prozent seiner Energie. Bei Erdöl deckt die eigene Produktion gerade einmal zwei, bei Erdgas sechs Prozent des Bedarfs. Die Förderfelder sind zunehmend erschöpft, neue Felder werden kaum noch erschlossen. Das war früher einmal anders. Zu seiner Hochzeit steuerte Wietze 80 Prozent zur inländischen Ölproduktion bei. Während Deutschland nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine mit seiner Energie-Abhängigkeit ringt, mit Gas- und Öl-Lieferungen, die nun einen Krieg mitfinanzieren, erinnert das Museum an Zeiten, in denen Deutschland zwar nicht unabhängig von Energieimporten war, aber beim Öl sehr viel selbstbewusster dastand. 

Seit der russischen Invasion reduziert Deutschland seinen Verbrauch von russischem Öl und Gas. Statt ein Drittel seines Öls bezieht Deutschland inzwischen nur noch ein Viertel aus Russland. Wenn Deutschland noch mehr Öl aus anderen Ländern importiert, wäre schon bis zum Ende des Jahres eine vollständige Abkehr von russischem Öl möglich, glaubt die Bundesregierung. Deutlich schwerer fällt es Deutschland, sich von russischem Gas zu lösen. Zwar bezieht Deutschland nur noch 40 Prozent seines Gases aus Russland statt wie vor dem Krieg 55 Prozent. Doch eine komplette Abkehr, glaubt die Bundesregierung, ist erst im Sommer 2024 möglich - und das auch nur, wenn weniger Energie verbraucht wird. 

Aber gäbe es nicht einen viel einfacheren Weg raus aus der Energiemisere: Die Förderung von mehr eigenem Gas und Erdöl in Deutschland? So, wie es in Wietze einmal der Fall war? Ein Blick in den Mikrokosmos Wietze zeigt, was der Energiehunger mit so einem Dorf macht.

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