
Wetter und Pandemie sorgen für magere Spargel-Zwischenbilanz
n-tv
Zu kalt, zu viel Regen und die Corona-Maßnahmen: Die Bilanz der Spargelbauern zur Erntehalbzeit ist durchwachsen. Erst wurde der Saisonstart wegen des Wetters verschoben, dann sorgte die Pandemie für geringeren Absatz. Es gibt aber auch zufriedene Bauern.
Meißen (dpa/sn) - Kälte und viel Regen haben einigen sächsischen Spargelbauern in diesem Frühjahr zu schaffen gemacht - daher fällt die Zwischenbilanz unterschiedlich aus. "Durch das wechselhafte Wetter ist es schwierig, eine gute Bodentemperatur herzustellen", sagte René Heidig, Chef der Agrar GbR Naundörfel. 18 bis 20 Grad seien optimal, damit die Pflanze kontinuierlich wachse und eine gute Qualität erhalte. Wetterbedingt war die diesjährige Spargelsaison knapp zwei Wochen später als sonst gestartet. Auch die Folgen der Pandemie bremsen die Ernte. "Durch das umfassendere Hygienekonzept haben wir etwa 10 bis 15 Prozent weniger Nachfrage beim Endverbraucher im Vergleich zum Vorjahr", betonte Heidig. Zudem sei die Gastronomie als wichtiger Absatzmarkt stark beeinträchtigt gewesen. "Wir haben etwa 30 Prozent unserer Fläche nicht in Betrieb genommen, weil klar war, dass die Restaurants weniger Bedarf haben werden."More Related News
