
Weniger Ausbildungsplätze in Sachsen
n-tv
Weniger Ausbildungsplätze, mehr unversorgte Bewerber: Sachsens Ausbildungsmarkt steht unter Druck. Was Experten und Kammern dazu sagen.
Chemnitz (dpa/sn) - In Sachsen ist ein Rückgang bei der Zahl der Ausbildungsplätze zu verzeichnen. Gleichzeitig suchen mehr junge Menschen noch eine Lehrstelle, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz mitteilte. "Die angespannte wirtschaftliche Lage und die globalen Unsicherheiten hinterlassen zunehmend Spuren – jetzt auch auf dem Ausbildungsmarkt", sagte Klaus-Peter Hansen, Chef der Regionaldirektion.
Im Vergleich zum Vorjahr ging demnach die Zahl der Ausbildungsstellen im Freistaat um 5,7 Prozent auf 19.647 zurück. Von den insgesamt gut 18.600 Bewerbern sind noch fast 1.300 auf der Suche. Gleichzeitig konnten viele sächsische Unternehmen ihrer Ausbildungsplätze nicht besetzen: Offen geblieben sind rund 1.700 Stellen.
Die Industrie- und Handelskammern Chemnitz, Dresden und Leipzig haben den Angaben zufolge 11.670 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das sind 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr.
