Weiter, aber nicht so
Süddeutsche Zeitung
Deutschland muss sich weiter in der Welt engagieren, aber eine Katastrophe wie in Afghanistan darf sich keinesfalls wiederholen. Warum also setzen wir nicht endlich auf eine lokale Regierung, die Verantwortung übernimmt?
Unser Engagement in Afghanistan folgte den Lehrbüchern der Diplomatie: Wir haben einen umfassenden Ansatz für unser Krisenmanagement gewählt, weil wir wussten, dass wir allein mit militärischen Mitteln nicht erfolgreich sein würden. Wir haben Milliarden Euro für humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe ausgegeben. Wir haben die Verwaltung, die Polizei, das Militär, die Zivilgesellschaft unterstützt. Wir haben Investitionen gefördert, Delegationen von Unternehmern nach Afghanistan entsandt, um der Wirtschaft auf die Beine zu helfen. Und dennoch ist innerhalb weniger Wochen das Ganze wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen.
Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











