
Weimer kritisiert ESC-Boykott-Drohungen wegen Israel
n-tv
Länder wie Spanien, Irland und die Niederlande wollen beim Eurovision Song Contest aussteigen, sollte Israel nach dem Vorgehen im Gazastreifen nicht ausgeschlossen werden. Kulturstaatsminister Weimer kritisiert die Pläne und spricht von einer "Cancel Culture".
Spanien, Irland, die Niederlande, Island und Slowenien drohen bei einer israelischen Teilnahme im kommenden Mai in Wien mit einem ESC-Boykott. Weitere Länder wie Belgien und Schweden erwägen ebenfalls einen Ausstieg. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat den angekündigten Israel-Boykott scharf kritisiert. Der ESC sei gegründet worden, um Länder zusammenzubringen, erklärte Weimer: "Wer heute Israel ausschließt, stellt diesen Grundgedanken auf den Kopf und macht aus einem Fest der Verständigung ein Tribunal."
Der Boykott wird unter anderem mit dem "anhaltenden und schwerwiegenden menschlichen Leid" im Gazastreifen begründet. Beim diesjährigen ESC wurde die israelische Sängerin während des Live-Auftritts teils ausgebuht - obwohl die ESC-Verantwortlichen stets betonen, der Musik-Wettbewerb solle unpolitisch sein und Musik alle Länder verbinden.

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