
"Was hat Christian Lindner besser gemacht?"
n-tv
Sie gehen als eine der Verlierer aus der Bundestagswahl heraus: Die Linke holte nur 4,9 Prozent der Stimmen und zieht nur in den Bundestag ein, weil drei Linke Direktmandate holen konnten. Ex-Parteichefin Kipping sagt, die Linke müsse nun "ein paar Missverständnisse klären".
ntv.de: Die Linke musste bei der Wahl bundesweit eine Niederlage einstecken. Gibt es trotzdem etwas, das Ihrer Meinung nach gut gelaufen ist?
Katja Kipping: Worüber ich mich persönlich sehr gefreut habe als Straßenwahlkämpferin: Es ist mir in meinem Wahlkreis Dresden I gelungen, fast doppelt so viele Erststimmen zu holen wie die Partei Zweitstimmen bekommen hat. Das nehme ich schon als kleinen, persönlichen Erfolg. Wir haben es auch geschafft, Jens Maier von der AfD auf den dritten Platz zu verweisen. Leider haben mir am Ende zwei Prozent gefehlt, um das Direktmandat in Dresden zu erhalten.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












