
Was bei verspäteter Grundsteuererklärung droht
n-tv
Bis Dienstag müssen noch mehr als ein Drittel der Grundstücksbesitzer ihre Erklärung zur Grundsteuer einreichen. Wer die Frist verpasst, sollte sich auf Sanktionen des Finanzamts gefasst machen. Immerhin nicht sofort.
Eigentümern von Immobilien und Grundstücken bleiben nur noch wenige Tage, um die ungeliebte Steuererklärung zur Grundsteuer abzugeben. Am 31. Januar läuft die Abgabefrist endgültig aus. Rund 60 Prozent der Steuerpflichtigen haben sie bereits eingereicht, viele müssen sie also erst noch abgeben.
Immerhin: Diejenigen, die abgegeben haben, können in der Regel mit einer raschen Bearbeitung rechnen. Die Finanzämter arbeiten offenbar auf Hochtouren. Das ergab im Herbst eine Umfrage von "Capital" unter allen 16 Finanzministerien der Länder.
Bislang wurden Hunderttausende Bescheide über den sogenannten Grundsteuerwert durch die Finanzverwaltungen ausgestellt und den Grundstücksbesitzern zugeschickt. Der Grundsteuerwert bildet die Basis für die Berechnung der Grundsteuer und bestimmt maßgeblich, wie viel Grundstücksbesitzer ab Januar 2025 zahlen müssen. Insgesamt 36 Millionen Grundstücke müssen in Deutschland neu bewertet werden.
