
Warum Scholz‘ Taktik nach hinten losgehen kann
Die Welt
Konflikte sollen Grüne und FDP erst einmal untereinander lösen: SPD-Wahlsieger Scholz will zwar schnellstmöglich eine Ampel-Koalition bilden, sich aber nicht sofort selbst darum bemühen. Diese Taktik birgt aber zwei Risiken.
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will eigentlich möglichst schnell eine Regierung bilden. Und wie sagte Parteichefin Saskia Esken jüngst im WELT-Gespräch: „Es hat gute Tradition, dass die stärkste Fraktion zu Gesprächen darüber einlädt.“ Aber so, wie die Volksparteien dahinschwinden, so tun es auch die jahrzehntelang befolgten Regeln im bundesdeutschen Parlamentarismus.
Denn nun lässt die SPD erst mal die anderen miteinander reden und sich abtasten. Wer Scholz kennt, weiß, dass das keine Wurstigkeit ist. Sondern Taktik. Allerdings eine, die nach hinten losgehen kann.

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