
Warum der Protest gegen die Pflegekammer weitergeht
n-tv
Pflegekräfte im Land protestieren erneut gegen die Landespflegekammer. Pflichtbeiträge sorgen weiter für Unmut. Die Kritik hat inzwischen die Politik erreicht.
Kaiserslautern/Mainz (dpa/lrs) - Die Proteste von Pflegekräften gegen die Landespflegekammer gehen in eine neue Runde. Nach Demonstrationen in Mainz, Trier und Koblenz ist die nächste Kundgebung der Kritiker am 13. September in Kaiserslautern geplant.
Am meisten ärgerten sich Pflegefachkräfte darüber, dass die Kammer sie verpflichte, Mitglied zu sein und jährlich Beträge zu zahlen, sagte Bernhard Schäfer vom Westpfalz-Klinikum, der die Demo in Kaiserslautern angemeldet hat. Und: "Die Pflegekammer macht nichts für Pflegekräfte."
Es gebe die Kammer nun seit 2016. "In den zehn Jahren gibt es jetzt eine Berufsordnung und eine Fortbildungsordnung, an der ich massiv Kritik äußere. Und das war es aber auch schon", sagte Schäfer, der selbst Pfleger ist.
