
Warnstreik an der Universitätsmedizin Greifswald geplant
n-tv
Krankenhauspersonal wird in der Corona-Pandemie einiges abverlangt. Verdi fordert in der Tarifrunde der Länder mehr Geld für Beschäftigte in den Unikliniken und ruft zum Warnstreik in Greifswald auf.
Greifswald (dpa/mv) - An der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) ist zum Wochenstart ein Warnstreik geplant. Im Ringen um mehr Geld für Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes der Länder hat Verdi Tarifbeschäftigte dazu aufgerufen, sich ab Montagmorgen vor dem Haupteingang zu sammeln. Der Warnstreik soll bis zur spätesten Spätschicht dauern. Zuletzt war die zweite Verhandlungsrunde zwischen Verdi und der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Betroffene Pflegekräfte etwa seien "echt sauer", hatte es von Gewerkschaftsseite geheißen.
Die Versorgung aller Patienten werde selbstverständlich zu jeder Zeit gewährleistet sein, hatte die UMG mitgeteilt. Zunächst hatte es Uneinigkeit zwischen Verdi und der UMG über eine entsprechende Vereinbarung zur Absicherung von Notfällen gegeben. Je nach Streikverlauf ist laut Verdi auch ein Protestzug in Greifswald geplant.

Sollen nicht berufstätige Ehepartner auch künftig noch kostenlos bei der gesetzlichen Krankenkasse mitversichert sein? Angeblich erwägt die Regierung, dies abzuschaffen. CSU-Chef Söder weist die Idee weit von sich. Stattdessen sollte die Ausgabenseite der Krankenkassen in den Blick genommen werden, so der Bayer.












