
Vom Corona-Musterschüler zum Sorgenkind
Die Welt
Während der zweiten und dritten Welle wütete Corona in anderen Ländern sehr viel stärker als in Deutschland. Bis zum Sommer schien die Pandemie unter Kontrolle – doch dann verspielte die Bundesrepublik ihren Vorsprung. Die Ausgangslage ist schlecht – auf mehreren Ebenen.
Es war eine optimistische Nachricht von Karl Lauterbach im Mai dieses Jahres: „Der Sommer wird gut“, sagte er im MDR. Das kam zu einem Zeitpunkt, zu dem sich deutsche Corona-Politiker in ihrem Kurs bestätigt sahen. Während andere Länder Öffnungspläne vorlegten, hielt man in Deutschland noch an vielen Restriktionen fest. Schließlich habe der „vorsichtige“ Kurs im Winter funktioniert. Die zweite und dritte Welle verliefen in Deutschland jeweils milder als in anderen europäischen Staaten.
Doch die Rolle des Musterschülers hat Deutschland mittlerweile eingebüßt.

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Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












