
Vogelgrippe ausgebrochen - 175.000 Legehennen müssen sterben
n-tv
Die Geflügelpest trifft vor allem Niedersachsen hart - 32 Ausbrüche gibt es bisher. Jetzt sind die Landkreise Vechta und Cloppenburg betroffen. Nicht zum ersten Mal.
Vechta (dpa/lni) - Im niedersächsischen Landkreis Vechta ist die Vogelgrippe ausgebrochen - zum sechsten Mal binnen eineinhalb Wochen. Etwa 175.000 Legehennen müssen getötet werden, wie der Landkreis mitteilte. Der betroffene Geflügelbetrieb liegt demnach im Ortsteil Spreda in der Stadt Vechta. Ein Schnelltest vom Montag fiel positiv aus, das Friedrich-Löffler-Institut bestätigte nun den Verdacht auf den hochansteckenden Erreger. Auch im Landkreis Cloppenburg wurde ein Ausbruch nachgewiesen.
In einem Umkreis von drei Kilometern um den Hof in Vechta wurde eine Schutzzone, in einem Umkreis von 10 Kilometern eine Überwachungszone eingerichtet. Diese Regelungen treten am 5. November in Kraft. Das Veterinäramt des Landkreises forderte den Angaben zufolge alle Geflügelbetriebe auf, die Biosicherheitsmaßnahmen genauestens einzuhalten, jeglichen Seuchenverdacht unverzüglich zu melden und die Beschäftigten des Veterinäramtes bei ihren Bestandskontrollen zu unterstützen.
Besonders hart betroffen von der Geflügelpest ist Niedersachsen, laut Friedrich-Löffler-Institut kam es in dem Bundesland zu 32 Ausbrüchen. Erst am Freitag mussten im Landkreis Vechta fast 150.000 Tiere - Legehennen und Puten - getötet werden. Zudem seien 68 verendete Wildvögel in dem Land positiv auf das Vogelgrippevirus getestet worden, sagte eine Sprecherin des Instituts. Bundesweit seien es 379.
