
Viel zu tun für die Polizei in der Halloween-Nacht
n-tv
Kleine und große Gespenster, Monster und Untote beschäftigten zu Halloween die Polizei in Bayern. Überwiegend blieb es der Bilanz nach bei glimpflichen Vorfällen.
München (dpa/lby) - Ein Nagel in Schokolade, ein rasender Autofahrer und verbotene Böller: Bayernweit ist die Polizei in der Halloween-Nacht zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Zumeist blieb es den Angaben nach bei Ruhestörungen, es gab aber auch Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Verkehrsdelikte.
In Mittelfranken fand eine Mutter in der Halloween-Süßigkeit ihrer Tochter einen zwei Zentimeter langen Nagel, wie die Polizei mitteilte. Das zwölf Jahre alte Mädchen habe die Schokolade beim Süßigkeitensammeln in Dinkelsbühl (Landkreis Ansbach) bekommen. Die Polizei ermittelt nun, wie der Nagel in das Schokoladenbonbon gelangte.
Ein Autofahrer raste im Landkreis Regensburg in Wörth a.d. Donau mit seinem Wagen auf mehrere Kinder in Halloween-Kostümen und deren Eltern zu und beleidigte eine Frau. Die Gruppe konnte sich in Sicherheit bringen, verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Laut der Zeugen, die den Mann persönlich kannten, soll es sich bei dem Autofahrer um einen 28-Jährigen handeln. Die Polizei habe Ermittlungen eingeleitet, unter anderem wegen Nötigung und Beleidigung.
