
Verwerfungen wegen Russland – bei der AfD sind jetzt Redeverbote im Spiel
Die Welt
Aus den eigenen Reihen wird großer Unmut über die AfD-Fraktionschefs Chrupalla und Weidel laut. Der Streit über Russlands Krieg heizt die Führungskrise an – und auch Konflikte in der Fraktion. Dem soll künftig ein strenges Regelwerk entgegenwirken, bis hin zu Redeverboten.
Manchmal wird eine Position nicht durch das deutlich, was man sagt, sondern durch das, was man nicht sagt. So ist das auch beim Statement des Partei- und Fraktionschefs der AfD, Tino Chrupalla, zum Massaker im ukrainischen Butscha.
„Die AfD-Fraktion verurteilt die Kriegsverbrechen in Butscha auf das Allerschärfste“, sagte Chrupalla am Dienstag vor Fernsehkameras. Und dann: „Es sollte unabhängig geprüft werden, wer diese Verbrechen begangen hat. Dann sollten die Verantwortlichen – egal von welcher Seite – natürlich auch zur Verantwortung gezogen werden.“













