
Versorgung mit Ladesäulen verbessert sich etwas
n-tv
Zwar gibt es in Deutschland mehr öffentliche Ladepunkte, allerdings nimmt auch die Zahl der E-Autos zu. Die Versorgung variiert zudem stark zwischen den Bundesländern. Der Verband der Automobilindustrie sieht Nachholbedarf.
E-Auto-Besitzer können in Deutschland an immer mehr Ladesäulen die Batterie aufladen - allerdings schwankt die Versorgung je nach Bundesland deutlich. Das zeigt eine Auswertung von Daten der Bundesnetzagentur und des Kraftfahrt-Bundesamts durch den Verband der Automobilindustrie (VDA).
Demnach gab es zum 1. Oktober dieses Jahres bundesweit knapp 180.000 öffentliche Ladepunkte, darunter rund 44.250 Schnellladepunkte. Das waren 16 Prozent mehr als zum gleichen Stichtag des Vorjahres. Noch deutlicher hat sich die öffentlich verfügbare Ladeleistung erhöht - um knapp 30 Prozent auf mehr als 7,3 Millionen Kilowatt. Das heißt aber nicht, dass E-Autofahrer nun deutlich einfacher eine öffentlich zugängliche Lademöglichkeit finden. Schließlich ist auch die Zahl der Elektrofahrzeuge gestiegen.
