
USA wollen Venezuela angeblich nicht angreifen
n-tv
Immer wieder Attacken auf Boote, dazu die geplante Verlegung eines Flugzeugträgers - die Sorgen vor einem Angriff der USA auf Venezuela werden größer. US-Präsident Donald Trump beschwichtigt nun, er gehe nicht von einem Krieg aus. Allerdings hält er die Tage seines Amtskollegen Nicolás Maduro für gezählt.
US-Präsident Donald Trump rechnet nicht damit, dass die USA gegen Venezuela in den Krieg ziehen werden. Auf eine entsprechende Frage in einem Interview des TV-Senders CBS News sagte der Republikaner: "Das bezweifle ich. Ich glaube nicht." Auf eine weitere Frage, ob die Tage von Nicolás Maduro als venezolanischer Präsident gezählt seien, sagte Trump hingegen: "Ich würde sagen, ja. Ich denke schon, ja."
Trumps Regierung beschuldigt den von Maduro autoritär geführten Karibikstaat, in den Drogenschmuggel in die USA verwickelt zu sein. Das US-Militär hat deswegen zusätzliche Schiffe und Einheiten in die Region verlegt und greift immer wieder Boote an, die angeblich Drogen schmuggeln. Dutzende Menschen wurden dabei getötet. Aus Sicht von UN-Menschenrechtsexperten verstößt die US-Regierung damit gegen das Völkerrecht.
