US-Präsident Biden kritisiert Moskau scharf
ProSieben
Wegen der jüngsten Eskalation im Ukraine-Krieg hat Biden die Vereinten Nationen zu einem geschlossenen Vorgehen gegen Kremlchef Putin aufgerufen.
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:
Jedes Mitglied der UN-Vollversammlung müsse "fest und unerschütterlich in seiner Entschlossenheit sein", die internationalen Werte zu verteidigen, sagte Biden am Mittwoch bei der UN-Generaldebatte in New York. Die ausgesprochenen "unverhohlenen nuklearen Drohungen gegen Europa", die Teilmobilisierung russischer Streitkräfte und Scheinreferenden in der Ostukraine seien "ungeheuerliche Handlungen".
Der russische Angriffskrieg dominiert die diesjährige Generaldebatte mit mehr als 140 Staats- und Regierungschefs. Biden äußerte sich jedoch auch zu einer Reihe weiterer Themen.
Biden warf Russland vor, die Ukraine mit seinem "schamlosen" Verstoß gegen die UN-Charta vernichten zu wollen. "In diesem Krieg geht es schlicht und einfach darum, das Existenzrecht der Ukraine als Staat auszulöschen. Und das Recht der Ukraine, als Volk zu existieren." An die Weltgemeinschaft gewandt sagte der 79-Jährige: "Wer auch immer Sie sind, wo auch immer Sie leben, was auch immer Sie glauben, das sollte Ihnen das Blut in den Adern gefrieren lassen."
Für Kriegsverbrechen in der Ukraine müsse Moskau zur Rechenschaft gezogen werden, forderte Biden. Es habe "noch mehr entsetzliche Beweise" dafür gegeben. Biden verurteilte nicht nur von Russland geäußerte nukleare Drohungen scharf, sondern auch solche von Nordkorea und anderen Ländern. "Ein Atomkrieg kann nicht gewonnen werden und darf niemals geführt werden."













