
US-Legende verstört mit Aussagen zu Impfung
n-tv
Als Basketballer sind John Stockton und Karl Malone zu NBA-Legenden geworden. Doch außerhalb des Platzes leidet das Ansehen der einstigen Profisportler zunehmend. Nun fällt Stockton mit absurden Behauptungen zur Corona-Impfung auf. Seine ehemalige Uni zieht Konsequenzen.
Eigentlich sitzt John Stockton im McCarthey Athletic Center in Spokane an der Seite seiner Frau Nada in der fünften Reihe. Wenn er nach oben schaut, kann er unter dem Dach der Basketballhalle seiner Alma Mater Gonzaga das Banner mit der Trikotnummer 12 sehen, es wurde zu seinen Ehren dort aufgehängt. Doch derzeit geht das nicht, der einstige NBA-Star ist unerwünscht, Stockton möchte keine Maske tragen.
Stockton, kongenialer Partner von "Mailman" Karl Malone bei Utah Jazz, berühmt geworden durch tolle Pässe und enge Hosen, hat eine sehr spezielle Haltung zum Thema Corona. Der 59-Jährige hat keine Verwendung für den Mund-Nasen-Schutz, vom Impfen hält er auch nichts.
"Es sind schon über 100 Profisportler tot", sagte Stockton im Vorjahr im Interview mit der Tageszeitung "The Spokesman-Review". "In der Blüte ihres Lebens" seien Geimpfte einfach "auf dem Spielfeld umgefallen". Insgesamt seien Zehntausende Menschen, wenn nicht sogar Millionen, an den Folgen einer Corona-Impfung gestorben. Starker Tobak, wissenschaftlich überhaupt nicht belegt, Indizien dafür gibt es keine.
