
Unwetter lassen den Sommer absaufen
n-tv
Der Hochsommer ist abgetaucht - ausgerechnet zur Hauptferienzeit. Zumindest in Deutschland ist Badewetter mit Dauer-Sonnenschein und Wärme bis Hitze erst mal nicht in Sicht. Immer wieder Tiefdruckeinfluss statt stabilem Hoch machen Outdoor-Planungen etwas heikel. Es wird mit enormen Regenmengen gerechnet. Doch woran liegt das? Die ntv.de-Meteorologen Rainer Buchhop und Claudia Träger erklären die Gründe für den Dauerregen und welche Regionen davon am meisten betroffen sind.
ntv.de: Beruhigt sich das Wetter denn zum Wochenende hin?
Nicht wirklich. Besonders dem Süden Deutschlands, und dort vor allem dem Alpenrand, drohen wieder Unwetter durch extreme Regenmengen. Dort summieren sich lange anhaltende ergiebige Regenfälle und Gewittergüsse bis Anfang nächster Woche meist auf 50 bis 100 Liter pro Quadratmeter. Viele Wettermodelle rechnen sogar mit 90 bis 200 Liter pro Quadratmeter, einige Modelle auch mit noch mehr.
