
Union debattiert über ihr Verhältnis zur Linkspartei
n-tv
Am Dienstag braucht die Union die Linkspartei für eine weiteren Wahlgang im Bundestag - und zeigt sich gesprächsbereit. Dabei gilt eigentlich ein Unvereinbarkeitsbeschluss. Kanzleramtschef Frei spricht nun über Neubewertungen.
Die schwierige Kanzlerwahl hat in der Union eine Debatte zur Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausgelöst. Denn zur Ermöglichung eines zweiten Wahlgangs mussten CDU/CSU Gespräche mit der Linken führen - zu dieser gilt bei der CDU aber eigentlich ein Unvereinbarkeitsbeschluss.
Für dessen Abschaffung zeigt sich nun Kanzleramtschef Thorsten Frei offen. "Wir werden gemeinsam darüber zu sprechen haben", sagte der CDU-Politiker im Frühstart von ntv. Der Beschluss des CDU-Bundesparteitags könne zwar nicht mit einem Federstrich außer Kraft gesetzt werden. "Aber mit Sicherheit sind wir in einer Situation, wo wir die eine oder andere Frage neu bewerten müssen."
