
Union baut Vorsprung aus – Merz in Kanzlerfrage vor Scholz
Die Welt
Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage präferieren erstmals mehr Wähler Friedrich Merz (CDU) als Bundeskanzler. Der Sauerländer schiebt sich demnach in der Kanzlerfrage vor Olaf Scholz (SPD). Die Union kommt bei der Frage auf 30 Prozent, SPD und Grüne liegen gleichauf.
CDU-Chef Friedrich Merz liegt in der sogenannten Kanzlerpräferenz im neuem RTL/ntv-Trendbarometer nach Angaben der Sender erstmals vor Kanzler Olaf Scholz. Der SPD-Politiker Scholz sinke im Vergleich zur Vorwoche auf 21 Prozent, während Merz auf 23 Prozent steige, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Forsa-Erhebung. Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) landet danach bei 18 Prozent. Auch bei der Abfrage, wer in einem Trio Scholz, Merz und Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) der bevorzugte Regierungschef sei, liege Merz vor Scholz.
Bei den Parteien liegt die Union mit 30 Prozent (plus eins) weiter vor der SPD und den Grünen mit jeweils 18 Prozent. Die FDP landet wie in der Vorwoche bei sieben, die AfD bei 14 und die Linke bei vier Prozent.

Wie viel Provokation hält die Demokratie aus? Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College in London, verteidigt im WELT-Interview auch radikale und unbequeme Meinungen – und erklärt, warum staatliche Verbote der falsche Weg sind, selbst wenn autoritäre Narrative gezielt gestreut werden.












