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Ukraine aktuell: China will Zusammenarbeit mit Russland auf neue Stufe heben

Ukraine aktuell: China will Zusammenarbeit mit Russland auf neue Stufe heben

DW
Wednesday, May 24, 2023 09:09:47 AM UTC

China stärkt Russland weiter den Rücken. US-Journalist Evan Gershkovich bleibt in russischer Untersuchungshaft. Die EU lieferte bereits 220.000 Artilleriegeschosse an die Ukraine. Nachrichten im Überblick.

Das Wichtigste in Kürze:

 

Die Volksrepublik sei bereit, die Zusammenarbeit mit Russland in verschiedenen Bereichen voranzutreiben und auf eine "neue Stufe" zu heben, sagt Chinas Ministerpräsident Li Qiang bei einem Treffen mit dem russischen Regierungschef Michail Mischustin in Peking. Mischustin ist der ranghöchste Vertreter der russischen Führung, der die chinesische Hauptstadt seit Beginn der Ukraine-Invasion Ende Februar 2022 besucht. Mischustin und Li unterzeichneten eine Reihe von Grundsatzvereinbarungen, etwa zur Vertiefung des Handels und der Zusammenarbeit im Sport.

Russland bekommt zunehmend die Folgen der Sanktionen zu spüren, die der Westen im Zuge des Ukraine-Kriegs verhängt hat. Die Regierung in Moskau versucht deshalb, verstärkt andere Abnehmer etwa für die wichtigsten Einnahmequellen Öl und Gas zu finden. Sie setzt insbesondere auf die Unterstützung der Volksrepublik. Russland geht davon aus, dass seine Energielieferungen nach China in diesem Jahr voraussichtlich um 40 Prozent steigen werden. Chinas Exporte nach Russland wiederum nahmen zuletzt deutlich zu. Allein im April legten sie nach Angaben der chinesischen Zollbehörden im Vergleich zum Vorjahresmonat um 153 Prozent zu, nachdem sie sich im März mehr als verdoppelt hatten.

Der in Russland festgehaltene US-Journalist Evan Gershkovich muss weitere drei Monate in Untersuchungshaft bleiben. Ein Gericht stimmte einem Antrag der Ermittlungsbehörden zu, die Haft bis zum 30. August zu verlängern. Das meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Damit folgte das Gericht Forderungen des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB. Der Reporter des "Wall Street Journal" war im März wegen Spionagevorwürfen festgenommen worden. Gershkovich und die US-Regierung wiesen die Beschuldigung kategorisch zurück. Bei der Anhörung am Dienstag waren seine Eltern im Gerichtssaal.

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