
Uganda beschließt strenges Gesetz gegen Homosexualität
Die Welt
Das Parlament in Uganda hat ein Gesetz verabschiedet, das harte Strafen für gleichgeschlechtliche Beziehungen vorsieht. Der Präsident des Landes könnte es noch kippen – er ist aber selbst bereits mit öffentlicher Hetze gegen sexuelle Minderheiten aufgefallen.
In Uganda droht Homosexuellen künftig noch schärfere Verfolgung als bisher. Das Parlament in Kampala stimmte laut ugandischen Medienberichten am Dienstagabend für ein neues Anti-LGBTQ-Gesetz. Nach einer Meldung der Zeitung „Monitor“ vom Mittwoch wurde bei der Abstimmung in letzter Minute sogar noch die mögliche Todesstrafe in den Entwurf aufgenommen.
Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Im ursprünglichen Entwurf war von zehn Jahren Haft für gleichgeschlechtliche Beziehungen die Rede. Das neue Gesetz wurde damit begründet, Uganderinnen und Ugander sollten vor „homosexuellen Elementen“ geschützt werden und die Behörden sollten gegen die „eskalierende moralische Dekadenz“ vorgehen können. Es sieht auch vor, die Identifikation als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder queer sowie jegliche Form der Unterstützung von LGBT zu kriminalisieren.

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