
Trumps Zoll-Pläne für Filme stoßen auf große Skepsis
n-tv
US-Präsident Trump will der heimischen Filmindustrie mit Zöllen auf Auslandsproduktionen unter die Armee greifen. Ein Unterhaltungsanwalt hält das gleich aus mehreren Gründen für eine schlechte Idee. Ein Insider bringt zudem andere Hilfen ins Spiel.
Die US-Filmindustrie hat skeptisch auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump reagiert, Zollaufschläge von hundert Prozent auf im Ausland produzierte Filme zu erheben. Film-Insider bezeichneten dies als eine Politik, die sich ein Präsident ausgedacht habe, der nicht verstehe, wie die Branche funktioniert. "Es ergibt keinen Sinn", sagte der Unterhaltungsanwalt Jonathan Handel.
Viele US-Produktionen von James-Bond-Filmen bis zu dem Kinohit "Mission Impossible" würden aus offensichtlich kreativen Gründen im Ausland gedreht. "Wenn der Stunt darin besteht, dass Tom Cruise auf den Eiffelturm klettert, was sollen wir dann machen - auf der Nachbildung des Eiffelturms in Las Vegas drehen?" sagte Händel. Die sei "einfach unsinnig".
