
Trump setzt mit "tollen Zahlen" der US-Inflation Fed unter Druck
n-tv
Die USA belegen Einfuhren aus Dutzenden Ländern mit Zöllen. Unternehmen wollen dies an die Kunden weiterreichen. Doch noch schlägt sich dies nicht in den Verbraucherpreisen nieder. Experten geben dennoch längst keine Entwarnung. Ganz andere Töne schlägt US-Präsident Trump an.
Die Verbraucherpreise in den USA haben sich im Mai trotz höherer Importzölle geringer als erwartet verteuert. Die Inflationsrate belief sich auf 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Im April war die Teuerungsrate noch auf 2,3 Prozent zurückgegangen. Volkswirte hatten nun mit einem Anstieg auf 2,5 Prozent gerechnet. Auf Monatssicht verteuerten sich die Lebenshaltungskosten mit 0,1 Prozent ebenfalls etwas schwächer als erwartet an. Vor allem weil Benzin billiger wurde.
"Tolle Zahlen!", kommentierte US-Präsident Donald Trump die Preisentwicklung. Zugleich setzte er die Notenbank Fed mit der Forderung nach einer kräftigen Senkung des Leitzinses erneut unter Druck. "Die Fed sollte ihn um einen ganzen Punkt senken. Dann müssten wir viel weniger Zinsen auf fällige Schulden zahlen. So wichtig!!", schrieb Trump in Großbuchstaben auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social.
