
Trump benennt Militärbasen mit Trick nach Südstaaten-Generälen
n-tv
Die Trump-Regierung dreht beim Militär die Zeit zurück: Mehrere Stützpunkte sollen indirekt wieder nach Südstaaten-Generälen benannt werden. Die Namen werden von Kritikern als Symbol für Rassismus und Unterdrückung betrachtet.
US-Präsident Donald Trump will mehreren Militärstützpunkten ihre früheren Namen zurückgeben – Namen, die ursprünglich Südstaaten-Generäle ehrten. Die US-Armee nennt offiziell allerdings andere Namensgeber, nicht die Generäle selbst, sondern verdiente Soldaten mit gleichen Nachnamen wie die Südstaaten-Generäle. Mit diesem Kniff erhalten die Militärstützpunkte ihre alten Namen zurück. Kritikern soll aber gleichzeitig damit der Wind aus den Segeln genommen werden.
Trump kündigte bei einer Rede auf dem Stützpunkt Fort Bragg in North Carolina an, die Namen Fort Pickett, Fort Hood, Fort Gordon, Fort Rucker, Fort Polk, Fort A.P. Hill und auch Fort Robert E. Lee würden wiederhergestellt. Fort Bragg selbst war 2023 in Fort Liberty umbenannt worden - als Teil eines größeren Prozesses, der die Ehrung von Generälen der Südstaatenarmee beenden sollte. "Wir haben viele Schlachten von diesen Festungen aus gewonnen, es ist nicht an der Zeit, das zu ändern", so Trump.
