
Tod einer Taube - Fall kommt vor Gericht
Die Welt
Laut einer Schätzung des Naturschutzbunds gibt es 500 Millionen Stadttauben. Der Tod eines der Tiere beschäftigt jetzt ein deutsches Gericht. Ein Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis wird beschuldigt. Es geht um Tierquälerei.
Der Tod einer Taube wird in absehbarer Zeit das Heidelberger Amtsgericht beschäftigen. Ein Mann hatte von der Staatsanwaltschaft Heidelberg Anfang Juni 2021 einen Strafbefehl wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erhalten. Er soll dem Vogel den Kopf abgerissen haben. Deshalb wurde er laut der Anklagebehörde zu einer Geldstrafe in Höhe von 90 Tagessätzen verurteilt. Gegen den Strafbefehl hatte der Beschuldigte Einspruch eingelegt. Den Termin für die Hauptverhandlung hat das Gericht noch nicht bestimmt.
Der Strafbefehl geht nicht davon aus, dass der Beschuldigte durch die Taube beim Essen gestört wurde, sondern dass er sie mit Resten seiner Mahlzeit gezielt anlockte.

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