
Thüringen will bei Hitzeschutz besser werden
n-tv
Erfurt (dpa/th) - Hitze und Trockenheit in Thüringen beschäftigen am Dienstag (13.00 Uhr) die Landesregierung. Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) und Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) wollen nach der Kabinettssitzung über Hitzeschutz sowie Projekte informieren. In der vergangenen Woche hatte es im Freistaat Temperaturen nahe der langjährige Rekordwerte gegeben. Zudem sind die Pegelstände der Flüsse niedrig und ihr Wasser kann vielerorts nicht mehr zum Bewässern genutzt werden.
Hitzeschutz ist in Thüringen nach Einschätzung des Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) bislang vor allem ein Thema in den größeren Städten. Sie seien schon wegen ihrer Tallage stärker anfällig für Hitze, zumal sie dicht bebaut sind. Bei sommerlicher Sonneneinstrahlung heizen sie sich stärker auf. Jena im Saaletal beispielsweise gehört auch deutschlandweit zu den wärmsten Städten.
