
Teure Panne: Rechtschreibfehler "verrät" falsche Antwort
n-tv
Der Kandidat hat "Trinkwassser" fast schon eingeloggt, da fällt ihm was auf. Jauch verrät sein Outfit fürs "Berghain" und ein 20-Jähriger schmiert in bester Finance-Bro-Manier ab. Der Kapitän weiß hingegen um den Wert des Geldes.
Es war vielleicht der wertvollste Rechtschreibfehler in der Geschichte von "Wer wird Millionär?" Der Berliner Gastronom Justus Will hatte die falsche Antwort am Montagabend eigentlich bereits eingeloggt. Da fiel dem Überhangkandidaten etwas auf, das sowohl der Regie als auch dem Adlerblick Günther Jauchs entgangen war. Kurios und profitabel: Dieser Lapsus kostete RTL 15.500 Euro.
Für 32.000 Euro wollte Jauch wissen, was bundesweit wegen zu beanstandender Inhalte auf eine sogenannte Störstoffquote von fast fünf Prozent kommt. "Ich nehme B, Trinkwasser", meinte Will, nachdem sein Telefonjoker ihm keine Hilfe gewesen war. Dann aber bemerkte der Berliner: "Trinkwasser" war mit drei S geschrieben.
Der Kandidat hatte Glück, dass die "Wer wird Millionär?"-Regie seine falsche Antwort nicht sofort eingeloggt hatte. Seine Theorie: Wäre "Trinkwasser" die korrekte Antwort, wäre da stärker auf die korrekte Schreibweise geachtet worden. "Das wäre wirklich ein Argument für mich, zu sagen: Ich lass' es vielleicht doch bleiben", machte Will einen Rückzieher und ließ sich auch von dem "Drogen oder Rechtschreibfehler"-Zuruf aus der Regie nicht in falscher Sicherheit wiegen.

Nelly hat ein wunderbares Leben: Ihr Mann sorgt dafür, dass Frau und Kinder es gut haben. Nelly sorgt dafür, dass alles schön sauber ist. Eines Tages zerbricht das Idyll, Abgründe tun sich auf. Hält die Familie das durch? Amelie Fried spricht mit ntv.de über alte Rollenbilder, die nie wieder en vogue sein sollten.












