
Tausende Verfahren, hunderte Festnahmen – die Goldgrube „EncroChat“
Die Welt
Die Auswertung verschlüsselter EncroChat-Nachrichten hat sich für das BKA als Goldgrube erwiesen. Eine Bilanz zeigt, wie wertvoll die Daten für Ermittlungen waren. Doch deutsche Gerichte könnten die Nutzung künftig erschweren.
Rund 2250 eingeleitete Ermittlungsverfahren und mehr als 750 vollstreckte Haftbefehle sind das bisherige Fazit des Bundeskriminalamts (BKA) nach der Auswertung von verschlüsselten EncroChat-Nachrichten. Durch das Ermittlungsverfahren gegen die Nutzer von verschlüsselten Mobiltelefonen des Anbieters EncroChat sei ein „nachhaltiger Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität gelungen“, wie das BKA und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Dienstag erklärten. Das BKA ermittelt demnach seit März 2020 wegen des Verdachts des Drogenhandels gegen EncroChat-Nutzer. Grundlage der Ermittlungen war demnach die Arbeit von französischen und niederländischen Ermittlern sowie Europol und Eurojust, die verschlüsselte EncroChat-Handys überwachten, nachdem sie EncroChat-Server bei der Firma OVH Cloud in Roubaix infiltriert hatten.
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