Tausende Menschen demonstrieren für soziale Gerechtigkeit
ProSieben
In mehreren Städten in Deutschland sind Menschen auf die Straße gegangen. Sie forderten mehr Solidarität in der Energiekrise.
Das Wichtigste in Kürze:
In mehreren Städten in Deutschland haben am Samstag (22. Oktober) Tausende Menschen für soziale Gerechtigkeit in Zeiten hoher Energiekosten und Inflation demonstriert. Laut dem Veranstalter - einem linken Bündnis aus Sozialverbänden, Gewerkschaften und Umweltgruppen - folgten in Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt am Main und Hannover mindestens 24.000 Menschen dem Aufruf.
Die Initiatoren forderten unter dem Motto "Solidarischer Herbst: Soziale Sicherheit schaffen - Energiewende beschleunigen" ein solidarisches Miteinander und eine Umverteilung in der Energiekrise: Reiche sollen mehr Steuern zahlen, Bedürftigen soll besser geholfen werden und die Energiewende soll konsequent umgesetzt werden.
In Dresden gingen rund 2.000 Menschen auf die Straße. Es gebe eine große Sorge um die Menschen, die die steigenden Preise für Lebensmittel und Energie nicht mehr zahlen könnten, sagte Sylvia Bühler, Bundesvorstandsmitglied bei Verdi, auf der Kundgebung in der Stadt.
In Frankfurt am Main kamen laut Polizei 2.700 Menschen zusammen, den Veranstaltern zufolge waren es 5.000. Demonstration und Abschlusskundgebung verliefen laut Polizei friedlich. Auch in Stuttgart verzeichnete die Polizei keine Zwischenfälle. Angaben zu Teilnehmerzahlen machte sie zunächst nicht. Das Bündnis sprach dort von 4.000 Teilnehmern.
