Primary Country (Mandatory)

Other Country (Optional)

Set News Language for United States

Primary Language (Mandatory)
Other Language[s] (Optional)
No other language available

Set News Language for World

Primary Language (Mandatory)
Other Language(s) (Optional)

Set News Source for United States

Primary Source (Mandatory)
Other Source[s] (Optional)

Set News Source for World

Primary Source (Mandatory)
Other Source(s) (Optional)
  • Countries
    • India
    • United States
    • Qatar
    • Germany
    • China
    • Canada
    • World
  • Categories
    • National
    • International
    • Business
    • Entertainment
    • Sports
    • Special
    • All Categories
  • Available Languages for United States
    • English
  • All Languages
    • English
    • Hindi
    • Arabic
    • German
    • Chinese
    • French
  • Sources
    • India
      • AajTak
      • NDTV India
      • The Hindu
      • India Today
      • Zee News
      • NDTV
      • BBC
      • The Wire
      • News18
      • News 24
      • The Quint
      • ABP News
      • Zee News
      • News 24
    • United States
      • CNN
      • Fox News
      • Al Jazeera
      • CBSN
      • NY Post
      • Voice of America
      • The New York Times
      • HuffPost
      • ABC News
      • Newsy
    • Qatar
      • Al Jazeera
      • Al Arab
      • The Peninsula
      • Gulf Times
      • Al Sharq
      • Qatar Tribune
      • Al Raya
      • Lusail
    • Germany
      • DW
      • ZDF
      • ProSieben
      • RTL
      • n-tv
      • Die Welt
      • Süddeutsche Zeitung
      • Frankfurter Rundschau
    • China
      • China Daily
      • BBC
      • The New York Times
      • Voice of America
      • Beijing Daily
      • The Epoch Times
      • Ta Kung Pao
      • Xinmin Evening News
    • Canada
      • CBC
      • Radio-Canada
      • CTV
      • TVA Nouvelles
      • Le Journal de Montréal
      • Global News
      • BNN Bloomberg
      • Métro
Türkei-Wahl: Wirtschaft, die gemeinsame Sorge

Türkei-Wahl: Wirtschaft, die gemeinsame Sorge

DW
Thursday, May 11, 2023 09:40:35 PM UTC

Die wirtschaftliche Lage belastet in der Türkei so gut wie jeden schwer. Das könnte bei den Wahlen am 14. Mai entscheidend sein. Ein Stimmungsbericht aus drei türkischen Städten.

Die Türkei hat über 20 Jahre Erdogan hinter sich. Ob noch weitere fünf hinzukommen, wird sich am 14. Mai entscheiden. An diesem Tag werden die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Türkei abgehalten. Umfragen zufolge hat die Opposition nach Jahren zum ersten Mal die realistische Chance, gegen den amtierenden Präsidenten einen Sieg zu erzielen.

Die anhaltende Wirtschaftskrise könnte zu einer möglichen Niederlage Erdogans einen erheblichen Beitrag leisten. Die Wirtschaft befindet sich seit Jahren im Absturz und es geht den Türken nicht mehr so gut wie früher. Besonders die extrem hohe Inflation trifft Menschen massenhaft, weil Produkte des täglichen Bedarfs immer unbezahlbarer werden. Während die Jahresinflation laut offiziellen Angaben bei 43 Prozent liegt, liegt sie laut den Berechnungen der Unabhängigen Forschungsgruppe Inflation (Inflation Research Group - ENAG) bei circa 105 Prozent. Ein Hinweis darauf, dass die türkischen Behörden die Zahlen beschönigen. Auch die türkische Lira verlor in den letzten Jahren gegenüber dem Euro und dem US-Dollar zunehmend an Wert: Musste man für einen Euro im Jahr 2014 circa 2,90 Lira bezahlen, so sind es heute circa 21,50 Lira.

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise spüren die Menschen überall in der Türkei - auch in den konservativen Städten des Landes. Viele bleiben aber trotzdem ihrem Staatspräsidenten treu: Ein Taxifahrer aus der mittelanatolischen Stadt Konya sagte im Gespräch mit der DW, er werde auch in dieser Wahl Erdogan wählen, auch wenn es ihm wirtschaftlich nicht gut gehe. Viele wirtschaftliche Projekte, unter anderem das neue türkische E-Auto "TOGG" fände er gut. Er wirft der Opposition vor, sich nicht hinter der Regierung zu stellen. "Wenn die Opposition diese Projekte nicht nur kritisieren, sondern ein bisschen unterstützen würde, würden sie vielleicht auch mehr Stimmen bekommen", so der Taxifahrer.

Das größte Problem für die Menschen ist auch in Konya die wirtschaftliche Lage. In einer Januar-Umfrage der lokalen Denkfabrik DOUSAM betrachteten über 73 Prozent der dort Befragten die Entwicklung der Wirtschaft in den vergangenen Jahren als negativ - optimistisch sind nur etwa 16 Prozent. Viele Bewohner Konyas beklagen sich beispielsweise darüber, wie schwer es ist, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Auch die Beschwerde, dass der Stadt eine U-Bahn fehle, hört man von vielen.  

Besonders für junge Menschen spielt die Wirtschaft eine entscheidende Rolle: Aus der DOUSAM-Umfrage geht hervor, dass für Menschen zwischen 18 und 41 Jahren die größten Probleme die Inflation und die daraus resultierenden hohen Lebenshaltungskosten sind. Im Gespräch mit der DW erzählt ein junger Mann aus Konya, dass er zum Studieren in die Stadt kam. Der Mann, der anonym bleiben will, erzählt, dass seine finanziellen Probleme in der letzten Zeit immer weiter zugenommen haben - ein Faktor, der vermutlich bei seiner Wahlentscheidung eine Rolle spielen wird.

Read full story on DW
Share this story on:-
More Related News
Made in China 2025: Der stille Machtwechsel

"Made in China" stand einst für billige Massenware. Heute droht es, "Made in Germany" zu überholen. Doch die Fabrik eines chinesischen Batterieherstellers in Deutschland zeigt, wie beide Seiten profitieren können.

WEF2026: Donald Trump wird Davos dominieren

Donald Trump sorgt beim WEF 2026 in Davos für Spannung: Globale Konflikte, US‑Machtpolitik und eine Rekord‑US-Delegation sorgen dafür, dass die USA im Zentrum des Weltwirtschaftsforums stehen werden.

Irans Revolutionsgarden: Schattenmacht unter Druck

Während die Wut über Misswirtschaft und Korruption die Menschen auf die Straße treibt, halten Irans Eliten eisern an der Kontrolle über die taumelnde Wirtschaft fest. Aber wie lang kann sich das Mullah-Regime halten?

Deutsche Firmen und die "Trump-Taktik"

Vor einem Jahr wurde Donald Trump zum zweiten Mal Präsident der USA. Sein Kurs und seine Drohungen sind deutlich schärfer geworden. Deutsche Unternehmen reagieren verunsichert und machen bislang noch 'business as usual".

Iran und Venezuela halten Ölmarkt in Atem

Während die Ölmärkte im Fall von Venezuela relativ gelassen reagiert haben, sorgen die Unruhen und eine mögliche Eskalation in Iran für deutlich mehr Nervosität. Zu Recht?

Ölboom mit Schattenseiten: Risiken für Umwelt und Menschen

Venezuela besitzt die größten Ölreserven der Welt, Trump drängt auf mehr Förderung. Doch Beispiele aus anderen Ländern zeigen: Ein neuer Ölboom am Orinoco könnte Umwelt und Bevölkerung teuer zu stehen kommen.

Wie schützt Deutschland seine kritische Infrastruktur?

Öffentliche Dienste, Kommunikation, die Versorgung mit Strom und Wasser - das alles und noch mehr zählt zur kritischen Infrastruktur. Sie zu unterhalten und zu schützen ist aufwendig, aber überlebenswichtig.

Wechseljahre: Wenn Hormone der Wirtschaft schaden

Neun Millionen berufstätige Frauen in Deutschland befinden sich in den Wechseljahren und leiden unter Symptomen. Das hat Folgen für die Wirtschaft. Unternehmen könnten einiges tun, um ihre Arbeitskraft zu erhalten.

Chevron in Venezuela: Öl, Sanktionen und Machtpolitik

An dem US-Konzern kommt keiner vorbei: Chevron produziert ein Viertel der Ölexporte Venezuelas und ist frei von US-Sanktionen. Warum der Konzern von Trumps Kurs profitiert und welche Rolle China dabei spielt.

Ölstaat Venezuela: Der Schlüssel liegt bei Chevron

An dem US-Ölgiganten kommt keiner vorbei: Chevron produziert ein Viertel der Ölexporte Venezuelas und ist frei von Sanktionen. Warum der Konzern entscheidend für Venezuelas wirtschaftliche Entwicklung ist.

Weltwirtschaft: Welche Herausforderungen warten 2026?

Von Handelsspannungen und hoher Schuldenlast bis hin zu Befürchtungen einer KI-Blase: Der Weltwirtschaft drohen in diesem Jahr eine Reihe Risiken, die das Wachstum empfindlich dämpfen könnten.

Bulgarien: Der (nicht unumstrittene) Euro ist da!

Das südosteuropäische Land ist nun das 21. Mitglied der Eurozone - ein Lohn für die positive Entwicklung Bulgariens im letzten Jahrzehnt. Doch Misswirtschaft und Korruption stellen eine ernsthafte Herausforderung dar.

© 2008 - 2026 Webjosh  |  News Archive  |  Privacy Policy  |  Contact Us