Strafkolonie und Folter für eine zerbrochene Fensterscheibe
Süddeutsche Zeitung
Der russische Mathematiker Azat Miftakhov muss sechs Jahre in Haft, Menschenrechtler vermuten dahinter politische Gründe. Nun regt sich Widerstand von Top-Mathematikern gegen das Urteil.
Vor einigen Tagen schlossen sich Mathematiker auf der ganzen Welt zu einer Solidaritätsbekundung mit einem ihrer jungen Mitglieder, dem 28-jährigen Azat Miftakhov. Er ist seit zweieinhalb Jahren in Russland inhaftiert und sieht nun einer sechsjährigen Haftstrafe entgegen.
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