Sternschnuppen-Schauer erreicht Höhepunkt - wo sich das Hinschauen lohnt
ProSieben
In der Nacht vom 12. auf den 13. August erreicht der Sternschnuppenstrom der Perseiden seinen Höhepunkt.
Ein kosmisches Spektakel über Deutschland: Der Sternschnuppen-Strom der Perseiden erreicht in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch seinen Höhepunkt. Wie viele Meteore sich mit bloßem Auge erblicken lassen, hängt auch von der Wetterlage ab. Aber der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die meisten Regionen Deutschlands gute Nachrichten. In der Mitte und im Süden des Landes soll es in der Nacht von Dienstag (12. August) auf Mittwoch (13. August) nur vereinzelt Wolken geben, sagte eine DWD-Sprecherin. Nördlich der Linie Bremen nach Berlin wird es dichter bewölkt sein. Es soll aber überall trocken bleiben. Die Temperaturen sind ebenfalls vielversprechend: Laut DWD-Prognosen vom Sonntag wird es im Verlauf der Nacht maximal auf 13 und 20 Grad abkühlen. Es wird allerdings einen weiteren Störfaktor in der Nacht geben: das helle Licht des noch fast vollen Mondes. Laut der Sternwarte im sächsischen Rodewisch steht der Trabant aktuell ungünstig und steigt zusammen mit dem Bereich, von dem die Perseiden aus auf die Erde zukommen, im Laufe der Nacht immer höher. Die Perseiden haben einen gemeinsamen Ursprung, den Komet 109 P/Swift-Tuttle. Die Erde kreuzt ihn auf ihrer Bahn um die Sonne und trifft dabei auf die von ihm verstreuten Teile. "Jede einzelne Sternschnuppe ist in Wirklichkeit ein Staubteilchen, das in dem Falle mit relativ großen Geschwindigkeiten auf die Erde trifft", erläuterte Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie in Heidelberg. "Wir reden über so was wie 30, 35 Kilometer pro Sekunde."
