
Steinmeier als Bundespräsident wiedergewählt
Die Welt
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geht in seine zweite Amtszeit. Die Bundesversammlung in Berlin votierte am Sonntag mit einer deutlichen Mehrheit für den 66-Jährigen, der von SPD, Union, FDP und Grünen unterstützt wurde.
Die Bundesversammlung hat am Sonntagmittag in Berlin wie erwartet Frank-Walter Steinmeier für eine zweite Amtszeit als Bundespräsident wiedergewählt. Im ersten Wahlgang erhielt der 66-Jährige eine klare Mehrheit von 1045 der 1437 abgegeben Stimmen, wie Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) bekannt gab. Das entspricht einer Zustimmung von 73,3 Prozent.
Der gebürtige Detmolder nahm die Wahl direkt im Anschluss an die Verkündung des Ergebnisses an. Vor der Wahl hatten sich SPD, CDU/CSU, FDP und Grüne für seine Wiederwahl ausgesprochen, sie kamen zusammen auf 1223 der 1472 Mitglieder der Bundesversammlung.

Wie viel Provokation hält die Demokratie aus? Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College in London, verteidigt im WELT-Interview auch radikale und unbequeme Meinungen – und erklärt, warum staatliche Verbote der falsche Weg sind, selbst wenn autoritäre Narrative gezielt gestreut werden.












