
Stamp will Flüchtlinge außerhalb EU unterbringen
n-tv
Nordrhein-Westfalens Integrationsminister verhandelt für die FDP die Ampelkoalition mit. Im "ntv Frühstart" schlägt Joachim Stamp vor, die vielen Geflüchteten, die über Belarus in Richtung Deutschland geschleust werden, in Partnerländer außerhalb der EU zu bringen - auch zur Abschreckung.
Die Koalitionsverhandlungen beginnen und die Ampel-Parteien haben einen ambitionierten Zeitplan vorgelegt. Der nordrhein-westfälische Integrationsminister und stellvertretende NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp hält einen fertig verhandelten Koalitionsvertrag bis Ende November für realistisch. In der ntv-Sendung "Frühstart" sagte der FDP-Politiker: "Ich bin durchaus optimistisch. Es ist eine sehr konzentrierte, professionelle und freundliche Gesprächsatmosphäre." Aber es komme viel Arbeit auf die Verhandler zu, betonte der 51-Jährige.
Stamp sitzt bei den Koalitionsverhandlungen für seine Partei für seinen Fachbereich Migration mit am Verhandlungstisch. Da gebe es viel zu tun. "Bei der Migration hat Horst Seehofer uns eine Riesenbaustelle hinterlassen", sagte Stamp: "Wir haben eine viel zu große Zahl an irregulärer Migration und gleichzeitig fehlen uns die Arbeitskräfte am Arbeitsmarkt. Das müssen wir konsequent angehen."
