
Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen nach Tod von Migranten in Melilla ein
Die Welt
Rund 2000 Migranten hatten im Sommer versucht, über die Grenze der spanischen Exklave Melilla zu gelangen. Mindestens 23 Migranten starben dabei. Die Staatsanwaltschaft teilt mit, sie habe keine Anzeichen für eine Straftat im Handeln der spanischen Sicherheitskräfte gefunden.
Nach dem Tod von mindestens 23 afrikanischen Migranten in der spanischen Exklave Melilla im Juni hat die Staatsanwaltschaft Spaniens die Ermittlungen eingestellt. Sie habe keine Anzeichen für eine Straftat im Handeln der spanischen Sicherheitskräfte gefunden, erklärte die Staatsanwaltschaft am Freitag. Sie bezeichnete die Migranten als „ständig feindselig und gewalttätig“ gegenüber der marokkanischen und der spanischen Polizei. Die spanischen Beamten hätten nicht gewusst, dass Menschen in der Menge medizinische Hilfe benötigt hätten.
Rund 2000 Migranten vor allem aus südafrikanischen Ländern hatten im Juni versucht, über die Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Melilla zu gelangen. Der Tod der Migranten bei dem Massenansturm auf den Grenzzaun von Melilla hatte international für Empörung gesorgt.

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