
Spendenbereitschaft in Deutschland so hoch wie nie zuvor
Die Welt
Ungeachtet der Energiekrise und der Inflation ist die Spendenbereitschaft in Deutschland hoch: Nie zuvor sind einer Auswertung zufolge so viele Gelder für Nothilfe geflossen wie 2022. Der Krieg in der Ukraine löse große Solidarität aus, so das internationale Hilfswerk der Caritas.
Für die vom russischen Angriffskrieg betroffenen Menschen in der Ukraine sind aus Deutschland einer Auswertung zufolge so viele Spenden geflossen wie nie zuvor für Nothilfe. 862 Millionen Euro wurden laut den Erhebungen des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) bis Mitte Oktober für die Betroffenen gespendet, wie aus einer neuen Veröffentlichung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervorgeht. Beziehe man die Inflation ein, werde die Summe aber etwas von den Spenden nach dem Tsunami in Südostasien im Dezember 2004 übertroffen (670 Millionen Euro).
Schon im März, also kurz nach Beginn des Krieges, hatte das DZI damit gerechnet, dass die Hilfe für die Ukraine-Kriegsopfer die größte Spendenaktion in der Geschichte der Bundesrepublik werden würde. Auf Platz drei kommen in der neuen Auswertung die Katastrophenspenden nach dem Hochwasser im Ahrtal im Sommer 2021 – hier wird das Spendenvolumen mit 655 Millionen Euro angegeben.

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