
Spanische Justiz ermittelt zum Tod von 23 Migranten bei Melilla
Die Welt
Bei einem Massenansturm auf die EU-Außengrenze der spanischen Exklave Melilla sind am Freitag 23 Geflüchtete gestorben. Aufgrund der „Schwere der Ereignisse“ sollen die Behörden nun in dem Fall ermitteln. Auch die UNO hatte eine Untersuchung gefordert.
Die spanische Regierung hat nach der Einleitung von Ermittlungen zum Tod von 23 Migranten bei einem Massenansturm auf die spanische Exklave Melilla eine „umfassende Zusammenarbeit“ mit den Behörden zugesagt. „Ich bedauere den Verlust von Menschenleben“, sagte Regierungschef Pedro Sánchez am Mittwoch dem Radiosender Cadena Ser. Zugleich bekräftigte er „das Recht von Ceuta und Melilla“ auf „sichere Grenzen“ und beschuldigte Mafia-Gruppen, die sich auf Menschenhandel konzentrieren.
Die spanische Justiz hatte am Vortag Ermittlungen eingeleitet. Spaniens Generalstaatsanwältin Dolores Delgado ordnete die Ermittlungen nach offiziellen Angaben angesichts der „Schwere der Ereignisse, die die Menschenrechte und die Grundrechte von Personen betreffen könnten“, an.

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