
So kommen Chinas Airlines ohne US-Ersatzteile klar
n-tv
Im Handelskrieg mit den USA lehnt China Flugzeuge und Teile dafür aus den USA ab. Wie können die Fluggesellschaften den Wegfall kompensieren? Mehrere alternative Quellen tun sich auf.
China scheint im Handelskrieg mit den USA gut vorbereitet. Nachdem die Führung in Peking chinesische Fluggesellschaften angewiesen hatte, keine Boeing-Flugzeuge mehr anzunehmen und keine Teile des amerikanischen Unternehmens mehr zu kaufen, flogen nur Tage später die ersten Maschinen zurück in die USA. Zumindest für eine gewisse Zeit ist die Branche dafür gerüstet.
In Erwartung hoher Zölle und damit steigender Kosten hatten chinesische Airlines und Leasinggesellschaften ihre Lagerbestände deutlich aufgestockt, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Branchenkreise. Außerdem ist die Flotte demnach laut Daten der größeren Fluggesellschaften vergleichsweise jung, nämlich zwischen sechs und neun Jahren. Die Maschinen der großen amerikanischen Airlines hingegen seien im Schnitt 12 bis 15 Jahre alt, benötigen also mehr Wartung.
