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So funktioniert der Katastrophenschutz in Deutschland

So funktioniert der Katastrophenschutz in Deutschland

DW
Monday, July 19, 2021 05:51:59 PM UTC

In Deutschland sind für Katastrophenschutz die Bundesländer zuständig. Die können bei Bedarf Hilfe beim Bund anfordern, der dann Technisches Hilfswerk, Bundeswehr oder Bundespolizei in die betroffenen Gebiete schickt.

Wenn der Bevölkerung Gefahr durch Naturereignisse wie Hochwasser droht, dann ist erst einmal die kleinste Verwaltungseinheit, die Kommune, am Zug. Wenn sich abzeichnet, dass eine Gemeinde mit dem Krisenmanagement nicht allein fertig wird, werden die Ressourcen der nächst höheren Verwaltungsregion - das sind in Deutschland Landkreise und die sogenannen kreisfreien Städte - aktiviert. Die schicken dann Feuerwehren oder Ambulanzen auf den Weg. Insgesamt gibt es in Deutschland 107 kreisfreie Städte (zum Beispiel Köln, Kiel oder Leipzig) und 294 Landkreise. Reichen die Möglichkeiten auf Kreisebene nicht mehr aus, wird Hilfe aus anderen, weniger betroffenen Kreisen angefordert. Die Katastrophenhilfe wird dann in der Regel von einem überregionalen Krisenstab - etwa auf Landesebene - organisiert, der die Einsatzkräfte vor Ort koordiniert.
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