
So überlebte die vermisste deutsche Backpackerin in Australien
n-tv
Elf Tage muss sich Carolina Wilga mit wenig Wasser und Essen im australischen Busch durchschlagen. Sie schläft in Höhlen, trinkt Regenwasser und orientiert sich am Stand der Sonne. Ihre Rettung sei "reines Glück" gewesen, so die Polizei.
Die mehr als zehn Tage im australischen Busch vermisste Deutsche Carolina Wilga hat während ihrer Odyssee aus Pfützen getrunken und in einer Höhle Zuflucht gesucht. Die 26-Jährige sei "verwirrt und orientierungslos" und 24 Kilometer von ihrem Fahrzeug entfernt gewesen, als sie mitten in der Wildnis eine Autofahrerin habe anhalten können, teilte die Polizei im Bundesstaat Western Australia mit.
Nach Angaben der Polizei hatte sie die Hoffnung auf ihre Rettung aufgegeben. Am Freitag sei es ihr jedoch gelungen, eine Frau anzuhalten, die sie zur Polizei in der ländlichen Gemeinde Beacon nordöstlich von Perth gefahren habe. Von dort war sie in ein Krankenhaus in Perth geflogen worden.
