
Sitzenbleiben für alle? Die wahren Folgen des verlorenen Schuljahres
Die Welt
Schüler, Lehrer und Eltern haben ein Schuljahr voller Zumutungen hinter sich. Doch Bildungsforscher und Ökonomen wissen, dass die eigentliche Katastrophe noch bevorsteht. Einige Ideen, die entstandene Lücke zu schließen, sind entsprechend rigoros.
Während Gesundheitsminister Spahn bereits von einer Fortsetzung des Wechselunterrichts nach den Ferien spricht, beginnen Bildungsforscher das Ausmaß der Katastrophe zu vermessen, das Corona bei der jungen Generation angerichtet hat, in physischer, psychischer und intellektueller Hinsicht. Sie befürchten, dass der erlittene Kompetenzverlust zur langwierigsten Folge der Pandemie werden könnte – und vor allem zur teuersten. „Das ist kein einmaliger Kompetenzeinbruch, sondern ein Dauereffekt“, fürchtet Ludger Wößmann. Der Leiter des Zentrums für Bildungsökonomik an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität hat während der Pandemie Tausende von Eltern zum Schulalltag ihrer Kinder während des Lockdowns befragt. Die Ergebnisse entlarven die Mär von einem halbwegs vollwertigen Schuljahr als Wunschdenken.
Im Kriegsfall braucht es nicht nur Panzer und Bunker, sondern auch eine stabile Gesundheitsversorgung. Pharmamanager Simon Goeller sieht Europas Medikamentenmarkt nicht ausreichend für den Ernstfall gerüstet. Er warnt vor der Abhängigkeit von China und den unabsehbaren Folgen, sollten Antibiotika ausgehen.

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