
Sieben Strafrunden: Preuß verlässt ohne Happy End die Bühne
RTL
Sieben Strafrunden, Platz 28 - das war's. Für Franziska Preuß endet die Karriere ohne olympische Einzelmedaille. Lachen kann sie trotzdem.
Sieben Strafrunden, Platz 28 - das war's. Für Franziska Preuß endet die Karriere ohne olympische Einzelmedaille. Lachen kann sie trotzdem. Im dichten Schneetreiben winkte Franziska Preuß ins Publikum und konnte trotz einer weiteren sportlichen Enttäuschung lachen. Anschließend schnappte sie sich eine Deutschland-Fahne - und verabschiedete sich endgültig von der Biathlon-Bühne. Das Happy End im letzten Rennen ihrer Karriere blieb bei den Olympischen Winterspielen allerdings aus. Die Ausnahmesportlerin belegte nur Platz 28 nach sieben Strafrunden im Massenstart über 12,5 Kilometer in Antholz. Damit verpasste sie die erhoffte Einzelmedaille deutlich. Preuß war mit sich aber im Reinen. „Bei den Olympischen Spielen die Karriere zu beenden, ist schon etwas Spezielles“, sagte sie der ARD: „Nach dem ersten Fehler habe ich es gelassen gesehen. Es war halt egal, was da rauskommt. Ich wollte es nur noch aufsaugen. Das ist mir gelungen, es war ein cooler Abschluss.“ So blieben die einst erfolgsverwöhnten deutschen Biathletinnen ohne Medaille, stattdessen setzte Oceane Michelon die französischen Biathlon-Festspiele in Antholz fort und gewann Gold vor Teamkollegin Julia Simon und der Tschechin Tereza Vobornikova. Es waren bereits das 6. Gold und die Medaillen Nummer 12 und 13 für die Équipe Tricolore in Antholz. Beste Deutsche war Vanessa Voigt, die bis zum letzten Schuss sogar von einer Medaille träumen durfte. Doch die Strafrunde bedeutete am Ende Platz sieben für die Thüringerin. „Da war ich eine Sekunde gar nicht bei mir. (...) Ich fahre mit einer Medaille und ein bisschen Blech nach Hause“, haderte Voigt. Janina Hettich-Walz belegte Platz 17.













