
Shutdown-Massenentlassungen in den USA beginnen "in ein oder zwei Tagen"
n-tv
Im US-Haushaltsstreit sehen sich Demokraten wegen Umfrageergebnissen bislang in der stärkeren Position. Nun kündigt das Weiße Haus jedoch erste dauerhafte Folgen des Shutdowns an. Noch in dieser Woche sollen Staatsangestellte massenhaft gefeuert werden.
Die US-Regierung hat kein Geld mehr, um ihre Angestellten zu bezahlen, und statt an einer gemeinsamen Lösung zu arbeiten, schieben sich Demokraten und Republikaner die Schuld zu. US-Präsident Donald Trump und seine Partei sehen sich obenauf und möchten den Demokraten ihre Pläne aufzwingen. Sie sehen eine Möglichkeit, womöglich Hunderttausende Staatsbeschäftigte zu entlassen und so ihre Agenda eines schlanken Staates durchzusetzen.
Etwa 750.000 Menschen werden laut des Weißen Hauses von der Arbeit freigestellt. Laut Trump könnten ein Teil davon dauerhaft entlassen werden, abhängig von ihrer politischen Orientierung. Russell Vought, Chef des Amtes für Verwaltung und Haushalt im Weißen Haus, sagte Republikanern des Repräsentantenhauses am Mittwoch, dass die Regierung "in ein oder zwei Tagen" mit Massenentlassungen von Staatsbediensteten beginnen werde, wie "Politico" berichtet.
