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Senegal: Die Verlierer der Industrialisierung

Senegal: Die Verlierer der Industrialisierung

DW
Thursday, April 07, 2022 05:22:06 PM UTC

Die Stadt Bargny im Senegal wird zunehmend von ambitionierten Industrieprojekten eingekesselt. Die Bevölkerung verliert ihre Lebensgrundlage. Proteste ändern bisher aber wenig.

Khady Ndiaye sitzt auf einem kleinen Hocker vor fünf alten Plastikwannen, in denen kleine Fische liegen. Die 67-Jährige nimmt sie aus, schabt die Schuppen, die durch das Räuchern schwarz geworden sind, ab und legt die Fische in Salz ein. Seit 30 Jahren lebt sie von der Fischverarbeitung. Doch die Zeiten sind schlecht: "Mir geht es wie den anderen Frauen. Unsere Arbeit wird immer schwerer. Der Fisch, den wir verarbeiten können, fehlt uns."

Tatsächlich sind auf dem Gelände am Strand - es erinnert an eine Markthalle - an diesem Vormittag nur wenige Frauen zu sehen. Der Fischfang steckt in der Krise. 

Dabei ist Bargny, Heimatort von Khady Ndiaye, immer ein Fischerdorf gewesen. Es liegt 35 Kilometer von Senegals Hauptstadt Dakar entfernt. Die Strände zogen einst auch Tages- und Wochenendgäste an. "Bargny war eine Stadt, in der man sehr gut leben konnte", erinnert sich Cheikh Fadel Wade, Koordinator des Netzwerks für Umwelt- und Naturschutz. Nicht nur das, auch die Landwirtschaft war eine gute Einnahmequelle.

Doch damit ist Schluss. Aufgrund des Klimawandels steigt wie überall auf der Welt der Meeresspiegel, die Wassertemperaturen erhöhen sich - viele Fischarten können sich daran nur schlecht anpassen -, und die Böden versalzen, erklärt Cheikh Fadel Wade, der durch Bargny führt. Heute leben hier zwar rund 70.000 Menschen, doch die Stadt hat ihren dörflichen Charakter behalten. Die Einwohnerinnen und Einwohner kennen und grüßen sich und diskutieren auf der Straße miteinander. Es sind vor allem Sorgen, die sie teilen.

Einen guten Kilometer vom Stadtzentrum entfernt zeigt Ndeye Yacine Dieng die Folgen der Küstenerosion. Sie sitzt vor einem kleinen Haus, dessen gelbe Farbe längst abgeblättert ist. Ein paar Zimmer fehlen bereits. Das Toben der Wellen ist ständig zu hören. Die Präsidentin der "Vereinigung für die Aufwertung der Küsten" (Association pour la valorisation des cotés) sagt: "Vor 50 Jahren war das Meer noch 500 Meter von den Gebäuden weg. Heute klopft es an unsere Tür, bringt uns materielle Einbußen und beeinträchtigt die lokale Wirtschaft."

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